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White Hat SEO vs. Black Hat SEO

Der alte Kampf zwischen Yin und Yang, zwischen der dunklen Seite der Macht und Moralvorstellungen, die langfristig für guten, ruhigen Schlaf sorgen. Dieser Kampf ist auch der SEO-Szene nicht fremd. Die Grenze zwischen Gut und Böse bestimmen dabei die Suchmaschinen und hierzulande vor allem Google mit den Webmaster-Richtlinien.

Black Hat oder das dunkle Lichtschwert

Wie in vielen fiktionalen Geschichten zeichnet sich auch das Black Hat in der Suchmaschinenoptimierung dadurch aus, dass man besonders schnell zum Ziel kommt, aber am Ende der Geschichte bleibt man der Unterlegene.

Die ersten Black Hat Methoden waren noch eher weniger einfallsreich und bestanden in unsichtbarem Keywordstuffing, als die Suchmaschinen noch reine Keyworddichten bewerteten. Es wurden die gewünschten Keywords einfach mit weißer Schrift auf weißem Hintergrund geschrieben. Ähnliche Methoden gab es übrigens auch zum Verbergen von Vertragsbestandteilen. Doch so simpel diese Methoden waren, so einfach wurden sie auch von den Mitarbeitern der Suchmaschinen entlarvt.

Weitere Evolutionen im SEO Black hat Bereich haben vor allem Linkspamming und das illegale Beschaffen von Links umfasst. So konnte man zum Beispiel mit Scrapbox oder ähnlichen Programmen tausende Links (meist als Blogkommentare) von themenrelevanten Blogs ergattern. Diese Methoden konnten durchaus für 2 oder 3 Wochen zu einer Top 3 Platzierung führen, bevor die Suchmaschinen das erkennen konnten und die Website endgültig ins Nirvana geschickt wurde.

Der illegale Linkaufbau konnte noch über Austricksen der Pingback-Methode bei WordPress-Seiten passieren oder über das schlichte Eindringen in fremde FTP-Server. Die Methoden, die viel geschätzten Links zu bekommen, waren im Black Hat Bereich sehr kreativ und vielfältig.

Doch seit mehr Qualität als Quantität bei den Links zählt, hat sich auch das Black Hat weiterentwickelt. Eine gehackte Seite vererbt heutzutage auch keine Linkpower mehr und so rentiert sich der Aufwand auch kaum mehr. In Sachen Linkbuilding wird derzeit fast mehr auf spammigen Linkaufbau zu Konkurrenz-Websites gesetzt, anstatt sich illegal Links zu besorgen. So steht diese Seite des Black Hat zuerst als Website mit weißer Weste im Vergleich zur Konkurrenz da und kommt als Wolf im Schafspelz daher – doch auch hier haben die Suchmaschinen schnell reagiert und man braucht sich nur in den wenigsten Fällen darüber Gedanken zu machen, ob man Opfer einer solchen Attacke wurde. Vor allem, da viele Unterseiten oft einzeln bewertet werden, anstatt die ganze Domain in eine Schublade zu stecken, kann man solchen Machenschaften leicht auf die Schliche kommen.

Es gibt neben diesen Hauptströmungen natürlich noch eine Vielzahl an weiteren Black Hat SEO Methoden und es ist interessant festzustellen, dass viele Dinge, die über lange Zeit noch als „grau“ gegolten haben, immer mehr in den Black Hat Bereich abdriften, je genauer die Webmaster Richtlinien von Google von der Masse der SEO Berater, aus gutem Grund, eingehalten werden.

White Hat oder die weiße Weste mit ein paar Flecken

Grundsätzlich bedeutet White Hat SEO einfach nur, dass man den Google Webmaster Guidelines (vor allem zu den Qualitätskriterien) folgt. Doch diese Richtlinien von Google sind nicht wie die 10 Gebote in Stein gemeißelt und von Moses vom Berg heruntergebracht worden.

Ein wichtiger Punkt sei hier zitiert:

Avoid tricks intended to improve search engine rankings. A good rule of thumb is whether you’d feel comfortable explaining what you’ve done to a website that competes with you, or to a Google employee. Another useful test is to ask, „Does this help my users? Would I do this if search engines didn’t exist?“

Die Definition von Tricks ändert sich zum Beispiel immer wieder über Trendentwicklungen in der SEO Branche. Ein gutes Beispiel ist der derzeit oft angepriesene Linkabbau, der von Google ganz klar auf verschiedenen Ebenen initiiert wurde. Die Anzeige in den Webmaster Tools war da nur das kleine letzte Teil im Puzzle, welches mit Abstrafung von klar überoptimierten Seiten und gewissen Signalen an die Branche begonnen hat.

Aber wenn jetzt manche meiner Bekannten Links abbauen, warum sollte ich dann jemals wieder Links aufbauen, die ich dann in 2 Jahren wieder mühevoll abbauen muss? Darf man überhaupt noch Links aufbauen? Woher kommen die Links dann, denn auch ein natürlich entstandener Link könnte als künstlich aufgebaut gewertet werden, wenn auch nur zufällig?

Wenn man genau den Satz zu den Webmaster Richtlinien liest, dann erkennt man aber den Unterschied zwischen Black Hat und White Hat sehr schnell, und dieser wurde auch schon am Anfang dieses Artikels angedeutet. Es geht um eine Moralvorstellung, die hinter dem dauerhaften Erfolg steht, um eine Moralvorstellung, die nicht in jedem Fall einen schnellen Weg zur Macht beschreibt, aber dafür zu einem dauerhaften Platz an der Sonne. Es geht um eine Moralvorstellung gegenüber den Usern auf eurer Website und vielleicht sogar gegenüber den Google-Usern!

Gerade das noch erlaubte Linkbuilding ist ein gutes Beispiel, wie White Hat zu verstehen ist. Man stelle sich einen neuen Fußballschuh vor, auf den viele Kunden schon lange warten. Es ist absolut im Sinne des Kundennutzens (neben dem Nutzen für den Unternehmer), dass der neue Schuh zum Beispiel auf Plakatwänden beworben wird. Das ist eine bezahlte Form der Werbung, und wenn man identisch dazu versucht, auf Websites zum Thema Sport über den neuen Schuh zu informieren und dann ein Link zum Shop enthalten ist, wo man den Schuh kaufen kann, dann ist das ein Mehrwert für den Nutzer, sowohl auf der Website, wo die Infos stehen, als auch die Weiterleitung zur Kaufmöglichkeit.

Anders als bei einer Plakatwand, schaut Google aber nicht so schnell weg, wenn die falsche Werbung zum falschen Produkt auf der falschen Website beworben wird. Als würde man den Playboy im Vatikan verkaufen wollen, bieten bestimmte Werbungen einfach keinen Mehrwert für den Nutzer. An diesem Punkt gleitet man schon leicht wieder in den Bereich Black Hat.

Ein anderes Zeichen für die bewusste Unterscheidung zwischen Black Hat und White Hat wäre das Einkaufen in einem riesigen Mega-Markt wie Wal-Mart oder das Einkaufen beim Bauern um die Ecke. Beim Bauern ist es zwar etwas teurer und man muss manchmal warten, bis die Früchte der Saison reif sind, aber dafür weiß man genau, was man bekommt und kennt die Qualität.

Also obwohl sich die Grenzen zwischen White Hat und Black Hat immer wieder verschieben, bleibt eines ganz und klar, und zwar dass trotz aller SEO Trends White Hat eine Einstellungssache zur eigenen Arbeit und vielleicht sogar zur eigenen Moral bleibt.

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Thomas Wusatiuk

Thomas Wusatiuk
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