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Bounce Rate

Die Bounce Rate, zu Deutsch Absprungrate, ist ein wichtiger Bestandteil der Webanalyse. Mit deren Hilfe lassen sich Optimierungspotentiale erkennen, was die Website selbst anbelangt, aber auch betreffend Display- oder Textanzeigen, die im Zuge einer SEA Maßnahme geschalten worden sind. Eine zu hohe Bounce Rate sollte auf alle Fälle zu Optimierungsmaßnahmen führen.

Definition und Bewertung

Die Bounce Rate ergibt sich aus dem Verhältnis der Seitenbesucher, die nur eine Seite einer Website besuchen und dann diese wieder verlassen, und jener Besucher, die eine oder mehrere weitere Unterseiten innerhalb einer Website abrufen. Eine Bounce Rate von 50 % bedeutet also, dass nur die Hälfte aller Besucher weitere Seiten abgerufen haben, die andere Hälfte hat sich für weitere Inhalte der Website nicht interessiert und diese wieder verlassen.

Die Bounce Rate kann also darüber Auskunft geben, ob etwa die Startseite oder Unterseiten (häufig Landingpages), welche über organische Suchergebnisse oder Anzeigen aufgerufen wurden, das Interesse der Besucher wecken konnten oder nicht. Pauschal kann kein Wert festgelegt werden, welcher als bedenklich gilt; zu groß sind die Unterschiede je nach Thema und Branche oder Zweck und Aufgabe einer Seite. Einen Vergleich oder Annäherungswert kann man über die Benchmark – Berichte von Google Analytics – abrufen, indem man sich an ähnlichen und verwandten Themen und Branchen orientiert. Eine Bounce Rate von 50 % darf aber generell als schlecht eingestuft werden.

Weitere Kennzahlen und Merkmale

Neben der reinen Absprungstatistik sollte auch die Verweildauer des Besuchers berücksichtigt werden, da diese zusätzlich Aufschlüsse liefert. Liegt diese bei wenigen Sekunden, muss man davon ausgehen, dass der Besucher optisch nicht angesprochen wurde oder die Inhalte nicht dessen Vorstellungen entsprachen. In dieser kurzen Zeit kann sich der Besucher nur einen Überblick verschaffen, dementsprechend gilt es die Seite dahingehend zu optimieren.

Da sich mit Hilfe der Web-Analyse bestimmen lässt, über welche Quelle oder Ressource der Besucher die Seite aufgerufen hat, muss dies auch berücksichtigt werden. Bei hohen Absprungraten von Besuchern, die über die Google Suche auf die Seite aufmerksam wurden, liegt der Verdacht nahe, dass die Inhalte nicht zufriedenstellend sind. Besucher, die über Anzeigen generiert wurden und schnell wieder abspringen, können ein Indiz dafür sein, dass falsche Keywords zum Einsatz kamen.

Eine weitere Unterscheidung, die vorgenommen und beachtet werden sollte, ist, ob ein Besucher die Seite zum ersten Mal besucht oder nicht. Bei neuen Besuchern ist die Bounce Rate erwartungsgemäß höher, häufig sind das jene Besucher, die über Anzeigen an Land gezogen wurden.

Optimierungspotentiale erkennen und umsetzen

All diese Werte und Daten, die sich über die Bounce Rate sammeln und analysieren lassen, sollten dazu führen, dass man eine Website an sich, eine Detail- oder Unterseite, Landingpages und die Startseite nutzerfreundlich optimieren kann.

Das betrifft vor allem die Bereiche Design und Inhalt, aber auch gegebenenfalls die Usability und Benutzerfreundlichkeit. Bleiben überdurchschnittlich viele Besucher für längere Zeit auf der Seite, spricht dies für den Inhalt; springen diese aber dennoch ab, könnte ein Usability Problem gegeben sein. Darüber hinaus muss etwa bei einer hohen Bounce Rate im Zuge von SEA-Kampagnen diese gänzlich überdacht und vor allem die Auswahl der Keywords sorgfältig geprüft werden.

Die Bounce Rate liefert wichtige Erkenntnisse und sollte auf allen wichtigen Seiten laufend analysiert werden, sie ist ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Webanalyse.

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Thomas Wusatiuk

Thomas Wusatiuk
Agenturleiter
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