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Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl, welche die Sichtbarkeit einer Domain in den Suchergebnislisten wiedergibt. Hierfür gibt es unterschiedliche Ansätze und Tools, die bekanntesten im deutschsprachigen Raum sind wohl der Sichtbarkeitsindex von Sistrix, Xovi, SEOlytics und Searchmetrics. Grundsätzlich gilt hier: Je höher der Wert, umso mehr Besucher sind über die Trefferlisten von Google zu erwarten. Der Sichtbarkeitsindex ist allerdings kein Traffic-Index, wofür er häufig gehalten wird.

Wofür eignet sich der Sichtbarkeitsindex?

Für jeden Websitebetreiber und Webmaster ist es interessant zu wissen, wie sichtbar die eigene Domain ist. Der Wunsch nach Kennzahlen ist tief verwurzelt, so auch hier. Mit dem Sichtbarkeitsindex erhält man einen Wert, der mehrere Aufschlüsse liefern kann. So erfährt man nicht nur, wie die eigene Seite abschneidet, man kann darüber hinaus auch Konkurrenzseiten unter die Lupe nehmen. So ergeben sich wertvolle Vergleiche, es lassen sich in der Konkurrenzanalyse somit Best Practice Bespiele bestimmen, die als Vorlage für die weitere Vorgehensweise in der Suchmaschinenoptimierung genützt werden können. Auch auf zeitlicher Ebene können Einbrüche und Anstiege anhand der Kennzahlen sehr exakt bestimmt werden.

Wie wird der Sichtbarkeitsindex berechnet

Am Beispiel von Sistrix lässt sich der Sichtbarkeitsindex recht gut erklären: Der Berechnung liegt ein sogenanntes Keyword Set zu Grunde. Dieses umfasst in Deutschland 250.000 Keywords bzw. Keyword Kombinationen, welche einen größt- und bestmöglichen Durchschnitt des landesspezifischen Suchverhaltens wiedergeben. 90 Prozent sind dabei ein unverändertes Keyword Set, die restlichen 10 Prozent werden für aktuelle Suchbegriffe und Ereignisse freigehalten, etwa für „WM 2014“ oder „Nationalratswahl 2013“. Für all diese Suchphrasen werden wöchentlich die Top 100 Postionen in Google abgefragt und ausgewertet. Diese Datenerhebung erfolgt seit 2008, somit können auch klare zeitliche Entwicklungen festgehalten werden.

Der nächste Schritt sieht eine Gewichtung vor: Hier werden Einteilungen nach Häufigkeit eines Keywords (Häufigkeit der Suchanfrage eines exakten Keywords) und nach der Position einer Seite für das jeweilige Key in den Trefferlisten durchgeführt. So erhält eine Seite, die für das häufig verwendete Keyword „Versicherung“ an 15. Stelle rankt, einen höheren Sichtbarkeitswert als eine Seite, die für ein eher seltenes Keyword wie „Abflussreinigung Erfurt“ an Position 1 steht. Darüber hinaus werden verschiedene Klickrates vergeben, ebenfalls entsprechend der Position und der Trafficstärke einer Suchfrage.

Wie sind die Kennzahlen zu bewerten?

Wie man vielleicht schon vermuten kann, sind große Portale, die mit trafficstarken Keywords gut ranken, auch mit einer dementsprechenden Sichtbarkeit ausgestattet. Auf Grund dieser Tatsache ergeben sich teils große Schwankungen im Bereich der Kennzahlen. Je nach Sparte und Konkurrenz kann eine Sichtbarkeit von 10 gut oder schlecht sein (Pauschalbeispiel). Grundsätzlich gilt: Seiten, die ein breites Themenspektrum abdecken und somit in vielen Bereichen gut ranken, werden einen höheren Sichtbarkeitsindex erreichen als kleinere, sehr zielgerichtete Projekte, die nur ein Topic bedienen. Schneidet eine Seite im Vergleich zur unmittelbaren Konkurrenz besser ab, kann man auch unweigerlich von einer in diesem Themenbereich guten bis sehr guten Sichtbarkeit sprechen.

Schwierig wird es in Nischenbereichen, Stichwort Longtail. Das Keyword Set ist an und für sich mit einer Viertelmillion Phrasen sehr groß, natürlich gibt es aber nahezu unendlich viele Keyword Kombinationen und Phrasen. Somit werden einige Longtail Keywords kaum bis gar nicht erfasst, die ermittelten Kennzahlen haben nur eine geringe Aussagekraft.

Zudem sollte man nicht den Fehler begehen und anhand der Sichtbarkeitswerte eine ökonomische Erfolgsquote definieren, diese ist letztendlich vom Geschäftsmodel abhängig.

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Thomas Wusatiuk

Thomas Wusatiuk
Agenturleiter
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