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Hyperlink

Der Begriff Hyperlink wurde das erste Mal rund um das Jahr 1965 verwendet. Die Zusammensetzung des Begriffs stammt von dem englischen Verweis („Link“) und der Bezeichnung Hypertext, welche einen Text beschreibt, der nur Teil eines größeren Ganzen ist und von dem aus eben diese Verweise ausgehen. Das ist natürlich eine zutreffende Definition für das gesamte Netz und demnach haben sich zu dem eigentlichen Verweis einige Feinheiten entwickelt, die man als Online-Marketer kennen sollte.

Technische Bestandteile des Hyperlink

Das minimalste Grundgerüst eines Hyperlinks stellt sich folgendermaßen dar:

Anker-Text

Hier erkennt man, dass sich ein Hyperlink ganz der Hypertext Markup Language (HTML) ähnlich zu einer mathematischen Klammer aufbaut, wobei wie bei einer Summenformel der erste Teil besondere Eigenschaften anzeigt. Zum Hyperlink gehört immer das typische „a“ am Beginn der spitzen Klammern.

Beispiele für Hyperlinks im HTML Code

Beispiele für Hyperlinks im HTML Code

Danach muss in jedem Fall das Ziel des Verweises folgen mit „href=“ wobei hier der Ziellink immer unter Anführungszeichen gesetzt werden sollte, auch wenn manche Systeme die Links auch ohne diese erkennen.

Dann schließt man den ersten Teil der spitzen Klammern und zwischen die Klammern kommt der Anchortext, dessen Bedeutung wir im zweiten Teil des Textes noch vertiefen werden. Nach dem Anchor-Text (Anker) werden mit einem „“ die spitzen Klammern geschlossen, wobei im letzten Teil niemals zusätzliche Attribute eingefügt werden. Dieser dient nur zum Abgrenzen des Anchors vom folgenden Text. Im ersten Teil der spitzen HTML Klammern können aber durchaus weitere Attribute stehen, von denen wir hier einige zeigen wollen:

  • title
  • target
  • class/id

Der Titel (title) eines Links verhält sich ganz ähnlich wie bei Bildern (Images) und definiert nur den angezeigten Text, wenn man mit der Maus über den Link fährt. Das ist aber nicht mit der Information links unten im Browser zu verwechseln, die das Linkziel anzeigt. Den title sieht man direkt über dem Link und laut einhelliger SEO-Meinung hat er wenig bis gar keine Auswirkung auf den Wert des Links, obwohl sich dies jederzeit ändern kann.

Über das target (Ziel) kann man den Browsern anzeigen wie der Link geöffnet werden soll. So zeigt der Befehl

Anker-Text

an, dass der Link in einem neuen Browserfenster bzw. Tab (Registerkarte beim Internetexplorer) geöffnet wird. Mit dem Befehl „_self“ wird durch das Anklicken des Links die aktuelle Seite verlassen und der Link im aktuellen Fenster geöffnet, was in der Regel nur bei internen Links zu empfehlen ist.

Bei der Verwendung einer „class“ oder einer „id“ kann dem Hyperlink eine bestimmte CSS Formatierung zugewiesen werden. Dies wird am häufigsten durch hover-Effekte genutzt indem beim Darüberziehen mit der Maus der Link unterstrichen erscheint, damit er sich vom restlichen Text abhebt.

Es gibt natürlich noch weitere Attribute und unter dem Abschnitt „Hyperlink und Suchmaschinenoptimierung“ werden wir noch sehen, dass auch neue Attribute hinzukommen können.

Hyperlink und Suchmaschinenoptimierung

In der Suchmaschinenoptimierung hat der Hyperlink bzw. der Verweis eine ganz besondere Bedeutung, die in erster Linie mit den frühen Algorithmen von Google zusammenhängt.

Die Gründer von Google haben am Ende der 90iger Jahre erkannt, dass ein Link auf eine Seite einer Empfehlung dieser gleichkommt und dieses Prinzip für die Gestaltung ihrer Algorithmen genutzt um die Relevanz der Suchergebnisse für den Endnutzer zu verbessern.

Damit startete der Siegeszug von Google und die Bedeutung des Hyperlink hat sich parallel dazu extrem gesteigert. Schnell war ein Link nicht gleich ein Link und es wurde über den PageRank nicht mehr nur das Verhältnis der eingehenden gegenüber der ausgehenden Links angezeigt.

Die Wertigkeit von eingehenden Verweisen wurde schnell zu einem wesentlichen Faktor in der Suchmaschinenoptimierung. Ein Link von einer vertrauenswürdigen Seite, die selbst eine gute Link-Nachbarschaft hat, vererbt mehr Ranking-Power als ein Link von einer Seite, die nur Pornoseiten als Linkpartner hat. Nach kurzer Zeit wurde aber der oben dargestellte Anchortext beinahe genauso wichtig wie das Thema oder der Trust der verlinkenden Seite.

So zeigt der Anchor-Text ganz prinzipiell gesagt die Motivation für das Verlinken der Zielseite an. Es ist möglich auf die Aussage einer populären Fachkraft verweisen, indem man eben diese im Anchortext erwähnt und so den Suchmaschinen Crawlern anzeigt, dass sich diese auf der Zielseite geäußert hat. Google und andere Suchmaschinen erkennen aber mittlerweile auch die Motivation „Spam“ über den Anchortext, denn wenn zu oft über den Hyperlink angezeigt wird, dass es sich auf der entsprechenden Seite um das Thema X dreht, dann ist das ein Zeichen für die Intention künstliche Relevanz zu schaffen, was mit Spam gleichzusetzen ist.

Es geht bei Hyperlinks in der Suchmaschinenoptimierung also um die Wertigkeit der verlinkenden Seiten, als auch um den natürlichen Aufbau der eingehenden Links. Es können aber noch andere Aspekte des Hyperlinks Bedeutung in Sachen SEO haben.

Einer dieser zusätzlichen Attribute wäre der relativ neue rel-author Tag, der den Verfasser eines Artikels auszeichnen und so die Relevanz des Textes erhöhen kann, wenn es sich um eine, wie oben erwähnt, bekannte Fachkraft in dem speziellen Bereich, zum Beispiel Tourismus, handelt.

Es besteht also ein wesentlicher Unterschied darin den Hyperlink einfach nur als Verweis auf weiterführende Informationen zu nützen oder das volle Potenzial dieses essentiellen Web Instruments auszunutzen. Zudem sollte man sich von Zeit zu Zeit über die Entwicklung der wichtigen Eigenschaften des Hyperlinks informieren.

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Thomas Wusatiuk

Thomas Wusatiuk
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